Jeden Tag kämpfen wir gegen den äußeren Druck

Wir stellen uns den Herausforderungen, wollen so gut sein, dass wir unserem Job, der Familie, den Freunden gerecht werden und nur wenn noch ein bisschen Zeit übrig ist, uns selbst. Doch was bedeutet es für unseren Körper, wenn wir uns keine Auszeiten nehmen?

Sobald unser Stresslevel ansteigt, schüttet unser Organismus die Hormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus. Unser Körper nimmt den Stress als Bedrohung wahr und die Nebenniere schüttet Stresshormone aus, welche dazu führen, dass unser Kraft und Energiehaushalt ansteigt.

Doch eigentlich hat hier die Natur einen natürlichen Mechanismus eingerichtet, denn im linkischen System wird nun unser Frühwarnsystem aktiviert. Es signalisiert uns jetzt, dass wir angreifen, flüchten oder im schlechtesten Fall in einer Schockstarre verharren sollen.  Diese Handlunsgbereitschaft hat uns als Uhrzeitmensch im besten Fall das Leben gerettet, doch heute würden wir vom Schreibtisch aus nicht flüchten.  Flucht und Angriff würde aber dazu führen, dass wir die Stresshormone Hormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin mit unserer Bewegung natürlich aus unserem Körper abbauen. In unser heutigen Zeit, gehen wir vielleicht einmal zum Kaffeeautomaten oder gönnen uns einen Schokoriegel, aber die Stresshormone bleiben so weiter im Körper. Und weil diese Gegenreaktionen unseres Körpers unterdrücken, ernähren wir uns zuerst ungesund, sorgen nicht für die nötigen Pausen und werden dadurch krank.

Dauerstress bedeutet: Der Körper muss mehr Energie erzeugen. Blutdruck und Herzfrequenz und die Atmung steigen an. Das Blut wird mit mehr Sauerstoff angereichert und in Richtung Muskeln geleitet. Die Durchblutung der Verdauungsorgane wird auf ein Minimum reduziert. Wir bekommen Heisshunger auf Süßes und Fettiges, weil unser Energiehaushalt daraus Energie gewinnen will. Aber leider nehmen wir meistens von der Menge zu. Die Bauchspeicheldrüse schüttet vermehrt Insulin aus, was auf Dauer zu Diabetes führen kann.

Unser Gehirn braucht diese Energie. Bei Stress nimmt das Erinnerung – und Denk und Lernvermögen zu und das Schmerzempfinden sinkt. Doch kommt es zu keiner Entspannungsphase und wir befinden uns im Dauerstress, bauen die Stresshormone nicht ab, sinkt das Denkvermögen rapide und wir sind nicht mehr so leistungsfähig. Unsere Organe werden nicht mehr richtig durchblutet und das Entstehen von Krankheiten extrem begünstigt. Wenn wir dann wirklich gar kein Warnsignal ernst nehmen, gipfelt die Leistungsbereitschaft in einer Depression.

Wir brauchen Pausen um gesund zu bleiben. Seelisch und körperlich!

Und für den Abbau der Hormone brauchen wir Bewegung. Wir können nur selbst für einen gesunden Körper sorgen, der einen gesunden Geist unterstützt. Achten Sie auf Ihre Bewegung. Versuche Sie nach einem stressigen Tag ein paar Schritte zu gehen, die Treppen zu laufen, das Auto weiter weg zu parken und in den stressigsten Hochphasen gerade ihre Auszeiten einzufordern. Sagen Sie öfter NEIN und dadurch JA zu sich selbst. Nicht nur ihr Körper, auch Ihr Geist wird es Ihnen danken.

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